HERZLICH WILLKOMMEN
In der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Chefarzt: Dr. med. Yemenie Aschalew
Sekretariat: Frau Winke, Tel: 0621 8102 3101 / Fax 0621 8102 3110
In der Frauenklinik werden sämtliche akutmedizinische Krankheiten behandelt, sowie Spezialtherapien im Fachgebiet Gynäkologie und Geburtshilfe durchgeführt.
In der Gynäkologie werden die häufigsten Eingriffe an der weiblichen Brust durchgeführt, (insbesondere bei Brustkrebs aber auch kosmetische Operationen) sowie an der Gebärmutter und Anhängen bei gutartigen sowie bösartigen Erkrankungen). Die minimal invasive Chirurgie (MIC) bildet einen wichtigen Bestandteil der operativen Möglichkeiten auch zur Entfernung der Gebärmutter. Außerdem werden Patientinnen mit Senkungszustände und/oder Harninkontinenz nach den neusten Therapiestandards versorgt. Vor einer Therapie erfolgt zunächst die diagnostische Abklärung. Dazu stehen die neuesten Ultraschallgeräte, das konventionelle Röntgen inklusive digitaler Mammographie sowie Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT) zur Verfügung. Zur Abklärung einer Harninkontinenz ist ein urodynamisches Messgerät vorhanden.
SPEZIELLE UNTERSUCHUNGSMETHODEN
Kernspintomographie (MRT: Magnetresonanztomographie inklusive Kernspinmammographie)
Computertomographie (CT)
Modernste Röntgengeräte
Digitale Mammographie mit Markierungsmöglichkeiten bei kleinsten Mammatumoren bzw. abklärungsbedürftigen Befunden
Urodynamisches Messgerät zur Abklärung von Harninkontinenz
Neuste und hoch auflösende Ultraschallgeräte zum Einsatz bei Abklärung von Genitalerkrankungen inklusive Senkungszustände bzw. Harninkontinenz, sowie Veränderungen der Brust
BEHANDLUNGSSPEKTRUM in der GYNÄKOLOGIE
In der Gynäkologie werden alle allgemein konservative und spezielle operative Therapiemaßnahmen betreffend des Genitale sowie der Brust durchgeführt. Hierbei sind auch kosmetische Operationen an der Bauchdecke (Bauchdeckenstraffung) sowie an der Brust (Verkleinerungs- bzw. Vergrößerungsoperationen) etabliert.
Allgemeine Gynäkologie
Alle üblichen Standardoperationen werden in der Frauenklinik durchgeführt.
Die meiste kleine Eingriffe werden in der Regel als ambulante Operation durchgeführt.
Kleine Eingriffe
-Ausschabungen der Gebärmutter bei Blutungen und Fehlgeburten
-Konisation
-Eileiterschwangerschaft
-Gutartige Eierstockerkrankungen (Cystenentfernung)
-Gutartige Erkrankungen der Gebärmutter
-Bauchspiegelung zur Sanierung von Endometriose leichten Grades sowie Entfernung von kleinen Myome bzw. Eierstockzyste oder Lösung von Verwachsungen
-Drainage von Abszessen im Bereich der Schamlippen
-Endometriumablation und Resektion von Polypen bzw. Myomen
Gebärmutterentfernung bei gutartigen Erkrankungen
Diese kann als Teilentfernung (vorwiegend durch Bauchspiegelung) oder als totale Entfernung erfolgen. Bei der totalen Gebärmutterentfernung werden folgende Methoden eingesetzt:
- Vaginale Hysterektomie (von der Scheide aus)
- Abdominale Hysterektomie (Bauchschnitt)
- Laparoskopische Hysterektomie
(minimal invasive Methode so genannte Schlüssellochmethode bzw. MIC)
Gynäkologische Onkologie
Im Funktionsbereich der gynäkologischen Onkologie werden alle bösartigen Erkrankungen des weiblichen Genitale behandelt. Die Therapie wird in der Regel nach neusten internationalen Therapieempfehlungen bzw. Leitlinie durchgeführt. Durch den seit langem im Hause etablierten Tumorboard werden Fachkollegen der jeweiligen Fachabteilungen an der Therapieempfehlung und -Durchführung beteiligt.
Wertheim-Meigs-Operation bei Krebserkrankung des Muttermundes bzw. des Gebärmutterkörpers.
Diese beinhaltet die erweiterte radikale Gebärmutterentfernung ggf. mit Entfernung der Lymphknoten im Becken bzw. entlang der Bauchschlagader.
Bei Krebserkrankung der Eierstöcke bzw. Eileiter
In diesen Fällen wird neben der Entfernung der Eierstöcke und Eileiter sowie der Gebärmutter auch eine erweiterte Operation im gesamten Bauchraum durchgeführt.
Dies beinhaltet die Entfernung des Netzes (Fettschürze) sowie den Lymphknoten (pelvin und paraaortal) und falls notwendig auch des Bauchfells (Peritoniektomie).
Urogynäkologie
Im Funktionsbereich der Urogynäkologie wird die Diagnostik und Behandlung von Senkungszustände und Harninkontinenz durchgeführt. In den letzten Jahren wurden viele therapeutische Methoden zur Behandlung von Inkontinenz und Descensus genitalis etabliert.
Um eine optimale Diagnostik und Therapie zu erzielen, wird diese im Rahmen eines interdiziplinären Kontinenzzentrums organisiert. Dies erfordert die Zusammenarbeit von verschieden Fachbereichen (Gynäkologie, Urologie, Proktologie, Neurologie. Physiotherapie und ggf. Radiologie)
Diagnostik: im Rahmen der Urogynäkologie-Sprechstunde
- klinische Untersuchung
- Perinealsonographie
- Urodynamik
Therapiemethoden:
Gebärmutterentfernung falls erforderlich, oft vaginal
Vordere und hintere Plastik
Fixation des Scheidenstumpfes von Vaginal (Kolpofixatio sacrospinalis nach Amreich-Richter)
Kolposacropexie offen abdominal oder laparoskopisch
Einsatz von Kunststoffnetzen, insbesondere bei Rezidivsenkung
Kolposuspension nach Burch
Betten | Ausstattung |
45 in der Gynäkologie | Moderne Patientenzimmer mit Naßzelle und Balkon |
20 in der Geburtshilfe | |
Neugeborenenzimmer |
|
Gemeinschaftspraxis Kinderärzte Dres. Ernst, Löwe, Panzer, Dahlheim
Kinderarzt / Kinderkardiologe Dr. Frank Stahl


