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Urologie
Unsere Leistungen
Team & Kontakt
Urologie

Klinik für Urologie

Dr. med. Martin Hatzinger

Die Urologische Klinik am Diako Mannheim wurde 1935 gegründet und ist eine der ältesten Fachabteilungen dieser Art in Deutschland.

Viele Innovationen nahmen von hier ihren Ausgang. Anknüpfend daran ist die Klinik heute eine nach modernstem Standard ausgestattete, vorwiegend operativ ausgelegte 40-Betten-Abteilung. 

Das Behandlungsspektrum umfasst die gesamte Bandbreite der Urologie: von der minimal-invasiven Steintherapie, der Behandlung der Harninkontinenz bis hin zur Durchführung aller urologischen Operationen einschließlich der Laparoskopie und der radikalen Tumorchirurgie. Trotzdem verstehen wir uns nicht als Hightech-Mediziner, sondern konzentrieren uns bei allem, was wir tun, auf unsere Patienten. Deren Zufriedenheit ist neben dem medizinischen Erfolg unser wichtigstes Ziel.

Zertifikat Akutschmerztherapie
Unsere Leistungen

Behandlungsspektrum auf einen Blick

Harnsteintherapie

  • ESWL (Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie)
  • URS (Ureterorenoskopie starr und flexibel)
  • PCNL (Perkutane Nephrolithotomie)

Therapie der weiblichen und männlichen Inkontinenz (Kontinenzzentrum)

  • Urodynamik
  • Sakrokolpopexie
  • TVT
  • TOT
  • ATOMS (male sling)
  • Künstlicher Sphinkter
  • Botox

Onkologische Behandlung von bösartigen Erkrankungen

  • der Harnblase
  • der Prostata (laparoskopische und offene Operationsverfahren)
  • des männlichen Geschlechtsorganes
  • der Niere

Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung

  • TUR-Prostata
  • HOLMIUM-LASER
  • Offene Operationsverfahren

Operationen am männlichen Geschlechtsorgan

  • Beschneidung bei Vorhautverengungen
  • Varikozelektomie (laparoskopisch)
  • Hydrozelektomie
  • Spermatozelektomie

Andrologie

  • Korrektur der IPP (Penisdevationskorrektur  nach Schröder Essed und oder Nesbit)
  • TESE (testikuläre Spermienextraktion in Kooperation mit dem Kinderwunschzentrum Dres. Schmidt in Ludwigshafen)
  • Penisprothetik
  • Vasektomie (Sterilisation beim Mann)
  • Vaso-Vasostomie (Rückgängigmachen der Sterilisation beim Mann)

Diagnostik und Therapie des Harnblasenkarzinoms

Zur Diagnostik des Harnblasenkarzinoms dient die Harnblasenspiegelung  mittels starrem oder flexiblem Zystoskops, in ausgewählten Fällen auch unter Zuhilfenahme der Fluoreszenzdiagnostik (PDD).

In Abhängigkeit des pathologischen Befundes kann eine Entfernung und Therapie  des Harnblasenkarzinoms über die Harnröhre stattfinden. Dies wird als transurethrale Resektion der Harnblase bezeichnet (TUR-Blase).

Eine komplette Entfernung der Harnblase ist bei höhergradigen Tumorstadien notwendig und ist eine der größten operativen Eingriffe in der Urologie. Bei einer Entfernung der Harnblase werden Blasenersatzverfahren notwendig (Neoblase, Ileumconduit).

Gutartige Prostatavergrößerung (BPH)

Viele Männer leiden im zunehmenden Alter unter einer vergrößerten Prostata. Diese Vergrößerung äußert sich beispielsweise in häufigem nächtlichen Wasserlassen, einem abgeschwächtem Harnstrahl oder aber durch eine unvollständige Blasenentleerung und damit verbundenem ständigem Harndrang oder wiederkehrenden Harnwegsinfekionen.

In einigen Fällen reicht zunächst die Gabe eines Medikamentes. Ist diese medikamentöse Therapie ausgereizt oder wird nicht vertragen,  kann eine Besserung der Beschwerden durch die operative Entfernung  der Prostata erreicht werden. Dieser Eingriff wird entweder durch die Harnröhre oder über die Bauchdecke vorgenommen. 

Als operative Verfahren über die Harnröhre (transurethral) stehen wahlweise die monopolare oder bipolare Resektion zur Verfügung oder aber die Entfernung mittels Holmium-LASER.

Harnsteintherapie

Für die Behandlung von Harnleiter- und Nierensteinen stehen je nach Größe und Lage des Steines mehrere Verfahren zur Verfügung:

Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL)

Hierbei wird der Stein von außen mittels fokussierter Stoßwellen zertrümmert oder verkleinert. Für diese Behandlung ist keine Vollnarkose notwendig. Der Eingriff erfolgt ambulant.

Ureterorenoskopie (URS)

Bei diesem Verfahren wird der Harntrakt  mit einem dünnen Endoskop (starr und flexibel) in Narkose eingesehen und etwaige Steine mittels Fasszange oder Steinfangkörbchen extrahiert. Größere Konkremente können zudem vor der Entfernung mittels LASERung in vivo zertrümmert bzw. verkleinert werden.

Perkutane Nephrolithotomie (PCNL)

Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, welches bei großen Nierensteinen Anwendung findet. Unter sonographischer sowie radiologischer Steuerung wird die Niere hierbei von außen punktiert und über ein dünnes Endoskop die Steine zu Fragmenten zerkleinert und abgesaugt.

Therapie der weiblichen und männlichen Inkontinenz

Es gibt verschiedene Ursachen und Arten der Harninkontinenz, zu deren Unterscheidung zunächst eine Blasendruckmessung (Urodynamik) durchgeführt werden sollte um für den jeweiligen Patienten das richtige Therapieregime festlegen zu können. Hierbei werden die Drücke in Harnblase und Enddarm sowie die Aktivät der Beckenbodenmuskulatur gemessen. 

Die Patienten werden interdisziplinär gesehen und zur Festlegung des weiteren Therapieprozederes in einem speziellen Board besprochen.

Operationsverfahren weibliche Harninkontinenz

Laparoskopische Sakrokolpopexie

Die Sakrokolpopexie ist ein Operationsverfahren zur Wiederherstellung des Beckenbodens bei Senkungsbeschwerden des weiblichen Beckenbodens, die im Alter, vorwiegend auch nach stattgehabten Geburten auftreten. 

Das Verfahren kann um andere Inkontinenz-Operationen z.B. nach Burch oder TVT/TOT oder Hysterektomie erweitert werden. Operationsstandard hierbei ist die Laparoskopie (Schlüssellochtechnik). Bei der Sakrokolpopexie wird die Scheide unter Zuhilfenahme eines Netzes im Bereich des Kreuzbeins gefestigt und somit die eigentliche Anatomie wiederhergestellt.

TVT

Die Abkürzung steht  für "tension free vaginal tape". 

Das bedeutet in Deutsch "Spannungsfreies Vaginalband". Bei diesem Operationsverfahren wird ein Polypropylen-Gewebeband unterhalb der Harnröhre zur Hebung eingelegt und oberhalb des Schambeins wieder ausgeleitet.

TOT

Die Abkürzung steht für "trans-obturator Tape". 

Bei diesem Operationsverfahren wird ein Polypropylen-Gewebeband unterhalb der Harnröhre zur Hebung eingelegt und seitlich auf Höhe der Schamlippen ausgeleitet. 

Durch die dauerhafte Unterstützung der Harnröhre wird durch beide Operationsverfahren (TVT und TOT) eine langfristige Kontinenz von über 90% erzielt.

Botox

Bei diesem Eingriff wird in Vollnarkose oder Rückenmarksbetäubung das Medikament Botulinumtoxin (Botox) mit Hilfe eines Instruments, welches über die Harnröhre in die Blase eingeführt wird (Blasenspiegelung), an mehreren Stellen in den Blasenmuskel gespritzt. 

Die Wirkung des Botulinumtoxins beruht auf einer Hemmung der Harnblasenkontraktion. Hierdurch kann erreicht werden, dass die Harnblase nach der Behandlung in der Lage ist, ein größeres Urinvolumen zu speichern und Sie weniger häufig zur Toilette gehen müssen. Auf diese Weise kann auch eine mögliche Harninkontinenz (Dranginkontinenz) behandelt werden.

Operationsverfahren männliche Harninkontinenz

ATOMS (male sling)

Zur Behandlung der männlichen Harninkontinenz, insbesondere nach radikaler Prostatektomie oder Radiatio steht dieses minimal invasive Operationsverfahren zur Verfügung. 

Hierbei wird ein Implantat unterhalb des Hodensackes in den Körper eingebracht und ein Kissen an die Harnröhre angelegt um so einen suffizienten Harnverschluss zu gewährleisten.

Künstlicher Sphinkter

Der Sphinkter fungiert als ein künstlicher Blasenschließmuskel, der die Funktion eines gesunden Schließmuskels imitiert und die Harnröhre geschlossen hält. 

Der künstliche Sphinkter hat sich als effektive Behandlungsmethode von Inkontinenz in Folge einer Prostataoperation bei Männern bewährt.

Team & Kontakt

Chefarzt

Dr. med. Martin Hatzinger
Chefarzt Urologie
Facharzt für Urologie
Details

Vita

Persönliche Daten

  • Geburtsdatum: 16.02.1965
  • Geburtsort: Mannheim-Neckarau
  • Familienstand: Verheiratet mit Iris Marci-Hatzinger, Rechtsanwältin
  • Nationalität: Deutsch
  • Religion: Evangelisch

Schulausbildung

1971 - 1975Grundschule Mannheim-Friedrichsfeld
1975 - 1984Lessing-Gymnasium, Mannheim

Universitätsausbildung

Okt. 1984 - Juli 1985Humanbiologie Universität Heidelberg
Okt. 1985 - Feb. 1987Medizinstudium an der Universität Heidelberg
März 1987Physikum
April 1987 - Feb. 1991Medizinstudium an der Universitätsklinik Mannheim
Mai 1991 - Mai 1992Praktisches Jahr am Diako Mannheim
Mai 19923. Staatsexamen (Gesamtnote Medizinstudium: 1,83)

Beruflicher Werdegang

Juni 1992 - Dez. 1993Arzt im Praktikum und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Urologischen Klinik des Universitätsklinikums Mannheim, Direktor: Prof. Dr. P. Alken
Jan. 1994 - Juni 1994Assistenzarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Urologischen Klinik des Universitätsklinikums Mannheim, Direktor: Prof. Dr. P. Alken
Juni 1994 - Mai 1995Chirurgisches Jahr am Marienkrankenhaus in Trier (Chefarzt Dr. Braun)
Juni 1995 - Nov. 1997Assistenzarzt für Urologie an der urologischen Klinik, Städtisches Krankenhaus Heilbronn (Chefarzt Prof. Dr. J. Rassweiler)
Nov. 1997 - Mai 2002Oberarzt für Urologie an der Urologischen Klinik, Städtisches Krankenhaus Heilbronn (Chefarzt Prof. Dr. J. Rassweiler)
Juni 2002 - März 2006Oberarzt und Leiter der Sektion minimal invasive Urologie an der urologischen Universitätsklinik des Klinikums Mannheim (Chefarzt Prof. Dr. P. Alken)
seit April 2006Leitender Oberarzt und Leiter der Sektion minimal invasive Urologie am Markuskrankenhaus Frankfurt ( Chefarzt Prof. Sohn ), Leiter des interdisziplinären Prostatakarzinomzentrums
ab 01.11.2016Chefarzt und Klinikdirektor Urologie Diako Mannheim

Klinische Schwerpunkte

  • Laparoskopie
  • Endourologie
  • Erektile Dysfunktion
  • Operative und konservative Uro-Onkologie
  • Rekonstruktive Urologie
  • Inkontinenzchirurgie
  • Geschlechtsangleichende Operationen

Mitgliedschaften

seit 1997Deutsche Gesellschaft für Urologie
seit 2002European Association of Urology
seit 2003Deutsch-Kanadischer Urologenverband
seit 2006Arbeitskreismitglied Geschichte der Urologie
seit 2006ESU-Kursleiter (European School of Urology)
seit 2007Südwestdeutscher Urologenverband
seit 2016Deutsche Kontinenzgesellschaft

Publikationen

  • Originalarbeiten 48
  • Buchkapitel 12
  • Publizierte Abstracts und Vorträge 83

Sekretariat

Oberärzte

Dr. med. Taras Ptashnyk
Leitender Oberarzt
Facharzt für Urologie
Dr. med. Falko Deimann-Gassner
Oberarzt
Facharzt für Urologie
Dr. med. Alexandru-Radu Cota
Oberarzt
Facharzt für Urologie

Urologische Funktionsdiagnostik

Michael Elsishans

Sprechstunden und Ambulanzen

Privatsprechstunde für privat versicherte Patienten (in sehr schwerwiegenden Fällen wie Tumorerkrankungen oder Komplikationen nach Operationen auch für Kassenpatienten).

Diese Sprechstunde umfasst alle Bereiche der Urologie wie

  • Vorsorge
  • Operationsvorbereitung
  • Andrologie mit Fertilität, Hormonstörungen und erektile Dysfunktion
  • Tumorerkrankungen
  • ambulante Behandlungen und ambulante urologische Operationen

Terminvereinbarung

Sekretariat
Elke Hammer
Telefon: 0621 8102-3201

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