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Ambulantes Operieren

Zentrum für ambulantes Operieren

Dr. med. Katja Waeldin

Der medizinische Wandel vollzieht sich schneller denn je: Fortschritte im Bereich der Operationstechniken, moderne Anästhesieverfahren aber auch Forderungen seitens des Gesetzgebers und der  Krankenkassen haben dazu geführt, dass viele kleinere Operationen jetzt ambulant durchgeführt werden müssen; eine stationärer Aufenthalt wie früher ist nicht mehr notwendig.

Für den Patienten besteht der Vorteil darin, dass er in seiner gewohnten Umgebung verbleibt, in der er sich in aller Regel viel schneller von dem Eingriff erholt. 

Vorteile unseres ambulanten Operationszentrums liegen darin, dass Operation und Narkose immer von speziell ausgebildeten Fachärzten durchgeführt werden und bei Problemen jederzeit auf die Ressourcen des Krankenhauses zurückgegriffen werden kann. Dazu gehören neben der stationären Weiterbehandlung und der Behandlung auf der Intensivstation vor allem die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, die der Krankenhausapparat bietet. 

Die Entscheidung, ob der bei Ihnen geplante Eingriff ambulant oder stationär erfolgen kann, wird bei der Untersuchung und nach Prüfung Ihrer Unterlagen getroffen.

Unsere Leistungen

Medizinische Schwerpunkte

Versorgung von Leistenbrüchen

Ein einheitliches Verfahren zur operativen Behandlung des Leistenbruchs existiert nicht, das Spektrum der angewendeten Verfahren ist sehr breit.

Wir bieten in unserer Klinik 4 etablierte Therapieverfahren an, die in enger Anlehnung an die medizinischen Notwendigkeiten und Ihre persönlichen Vorstellungen zur Anwendung kommen. 

In Abhängigkeit von der Größe des Bruchs, Ihren Begleiterkrankungen und Voroperationen, dem Ausmaß Ihrer körperlichen Belastung und der Familienanamnese (HEAD-Score) werden wir eines der beschriebenen Verfahren empfehlen:

Konventionelle (herkömmliche) Verfahren

  • Operation über einen Leistenschnitt, Verschluss der Bruchlücke und Verstärkung mit körpereigenem Gewebe ohne Verwendung von Kunststoffnetzen (Operation nach Shouldice): Angezeigt bei Bruchlücken < 3 cm und stabilen Gewebeverhältnissen.
  • Operation über einen Leistenschnitt, Verschluss der Bruchlücke mit körpereigenem Gewebe und Verstärkung durch ein Kunststoffnetz, welches die Bildung einer stabilen Narbe auslöst (Faszienplastik nach Berliner und Lichtenstein-Augmentation): Angezeigt bei Bruchlücken > 3 cm und/oder schwachen Gewebeverhältnissen.

Minimal-invasive Techniken (Schlüssellochmethode)

  • Operation durch die Bauchhöhle unter Sicht einer Kamera mit Einpflanzung eines Kunststoffnetzes vor das Bauchfell zur Abdeckung der Bruchlücke (TAPP-Technik): Bei Wunsch des Patienten nach einem minimal-invasiven Verfahren, Bruchlücken > 3 cm sowie bei Rezidiven mit Zugang der Erstoperation über einen Leistenschnitt.
  • Operation zwischen den Schichten der Bauchdecke unter Sicht einer Kamera und Einpflanzen eines Kunststoffnetzes vor das Bauchfell zur Abdeckung der Bruchlücke (TEP-Technik): Angezeigt bei Wunsch des Patienten nach einem minimal-invasiven Verfahren, Bruchlücken > 3 cm sowie stattgehabten Voroperationen in der Bauchhöhle, die ein Vorgehen durch die Bauchhöhle riskant erscheinen lassen oder unmöglich machen.

Minimal-invasive Operationen beim Leistenbruch werden ausschließlich stationär durchgeführt.

Dieses etablierte Spektrum ermöglicht uns eine maßgeschneiderte Therapie mit niedrigen Rezidivraten, einem hohen Patientenkomfort und einer raschen Erholung nach dem Eingriff.

Versorgen von Narben- und Nabelbrüchen

Die Ausheilung eines Nabel- oder Narbenbruches kann ausschließlich operativ erreicht werden. Dabei stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl. In unserer Klinik werden je nach Größe und Lokalisation die Operation nach Mayo oder die Versorgung mit speziellen gewebefreundlichen Kunststoffnetzen angewandt.

  • Bei kleiner Bruchlücke wird die Muskelhaut, in der die Lücke entstanden ist, doppelt übereinander gelegt und vernäht. Es wird damit nur körpereigenes Material verwendet (Operation nach Mayo).
  • Ist die Bruchlücke jedoch größer, oder wurde bereits einmal wegen eines Narbenbruches operiert, dann ist die Versorgung mit einem Kunststoffnetz die Methode der Wahl. Dieses wird idealerweise unter den Bauchmuskeln eingelegt und vernäht (Sublay-Technik) und verschließt damit die Bruchlücke spannungsfrei und dauerhaft.
  • Je nach Art der Voroperation und Bruchgröße kann eine Netzeinlage auch minimal-invasiv ("Schlüssellochchirurgie") erfolgen. Die Operation erfolgt dann unter stationären Bedingungen.

Versorgung von Krampfadern

In der Behandlung von Krampfadern an den Beinen muss differenziert vorgegangen werden. Sind die Klappen der oberflächlichen Beinvene (Vena saphena magna) undicht geworden, so dass sich diese stark erweitert und sich das Blut in den Beinen staut, erfolgt die Behandlung der defekten oberflächlichen Vene nach der OP-Methode nach Babcock.

Über einen ca. 2 cm langen Hautschnitt in der Leistenbeuge wird die oberflächliche Vene aufgesucht und an der Einmündungsstelle in die tiefe Vene abgesetzt - unter sorgfältiger Unterbindung und Durchtrennung der dort einmündenden Venen, um ein Rezidiv zu vermeiden. In die veränderte oberflächliche Vene wird eine Sonde eingebracht und diese etwa bis Mitte Unterschenkel  über die veränderte Vene vorgeschoben. Über einen ca. 1 cm langen Schnitt wird die Sonde nach Veneneröffnung ausgeleitet. Die Vene wird nun mit der Sonde verknotet und in ganzer Länge mit der Sonde unter der Haut herausgezogen. 

Die Seitenäste werden über kleinste Stichinzisionen gezogen, über die dann ein kleiner Pflasterstreifen geklebt wird. Diese Methode hat die besten Ergebnisse, auch was die Rezidivraten betrifft. 

Wenn als Ursache der Krampfadern die Verbindungsvene (V. perforans)  zwischen oberflächlichem und tiefem Venensystem undicht geworden ist, wird diese über einen kleinen Schnitt verschlossen. 

Die kosmetischen Ergebnisse nach allen Venenoperationen wegen Krampfadern sind ausgezeichnet.

Legen von venösen Verweilkathetern (Portanlage)

Ein Port ist ein unter die Haut implantierter Zugang, über den man Medikamente direkt in die Blutbahn gelangen lassen kann.

Das Portsystem besteht aus speziell getesteten gewebefreundlichen Materialien. Es besteht aus der Portkammer sowie dem damit konnektierten Katheter, der im Gefäßsystem liegt. Die Portkammer hat eine schmale Bodenplatte von ca. 3 cm Durchmesser. In der Mitte der Portfläche befindet sich eine selbst verschließende Silikonmembran. Zur Verabreichung der Medikamente sticht der Arzt mit einer speziellen Nadel die Portkammer durch die Silikonmembran an. Die Medikamente fließen dann vom Port durch einen schmalen Katheter in die Blutbahn. Ports sind in verschiedenen Formen und Versionen verfügbar. 

Der Arzt wird den Port in örtlicher Betäubung direkt unter Ihrer Haut platzieren und das Ende des Katheters in die Ader dirigieren, die für Ihre Therapie am günstigsten ist. Oftmals werden Ports im Brustbereich unterhalb des Schlüsselbeines platziert. Der Port wird als kleine Erhöhung unter Ihrer Haut sichtbar sein. Der Eingriff dauert ca. 20 bis 40 Minuten und wird in der Regel ambulant durchgeführt.


Weitere allgemeinchirurgische Eingriffe

  • Entfernung von Haut- und Weichteilgeschwülsten
  • Abszessspaltungen  mit offener und geschlossener Wundbehandlung
  • Operationen von Steißbeinfisteln
  • Proktologische Eingriffe
    • Haemorrhoidenoperationen
    • Fistelbehandlung
    • Behandlung von Analfissuren

Unfallchirurgisch-orthopädische Eingriffe

  • Ganglien und Sehnenscheiden-Operationen
  • Schnellender Finger
  • Nervenkompressionssyndrome (Karpaltunnelsyndrom, Sulcus ulnaris Syndrom, Tarsaltunnelsyndrom)
  • Behandlung durch offene oder endoskopische Verfahren (Schlüssellochchirurgie)
  • Arthroskopie des Kniegelenkes (Meniskusteilentfernung, Knorpelglättung, Entfernung freier Gelenkkörper, Knorpelreparationen, Behandlung von Schmerzen hinter der Kniescheibe beim Laufen und Kniebeugen)
  • Metallentfernung nach Frakturen
  • Epicondylitiden (sog. Tennisarm)
  • Bursitiden (Schleimbeutelentzündungen an unterschiedlichen Körperregionen)
  • Korrektur von Zehenfehlstellungen (Hammer oder Krallenzehe)
  • Korrektur von Fehlstellungen der Großzehen (Hallux valgus, Hallux rigidus)
  • Elektive Frakturbehandlung von Mittel- und Fingerfrakturen
  • Behandlung von Verhärtungen in der Hohlhand und der Fußsohle (M. Dupuytren der Hand und M. Ledderhose am Fuß)
Team & Kontakt

Team

Leiter des Zentrums

Dr. med. Bertram Vogt
Oberarzt
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie

Funktionsoberärztin

Dr. med. Katja Waeldin
Funktionsoberärztin
Fachärztin für Chirurgie

Sprechstunden und Ambulanzen

Sprechzeiten des ambulanten Zentrums

täglich nach Vereinbarung
Telefon: 0621 8102-4802 

Nach erfolgter Operation sind eine postoperative Kontrolle sowie auch eine spätere Kontaktaufnahme und Befundkontrolle jederzeit nach Terminvereinbarung möglich, sodass der Patient immer seinen operierenden Arzt auch nach erfolgter Operation als Ansprechpartner hat.

Der organisatorische Ablauf

Der Patient bzw. der Hausarzt oder einweisende Arzt vereinbart in unserem ambulanten Zentrum einen Vorstellungstermin für eine geplante OP. Der Patient erscheint zu dem entsprechenden Termin auf der Station B1a. Hier erfolgen seine Aufnahme, evtl. Blutentnahme und EKG-Kontrollen, es erfolgt die Untersuchung und Aufklärung über die anstehende OP durch den späteren Operateur. 

Die Narkoseuntersuchung und Besprechung des Narkoseverfahrens erfolgt durch den Anästhesisten. Der Patient erscheint dann am vereinbarten Termin um die ihm zuvor mitgeteilte Uhrzeit (wir bestellen die Patienten gestaffelt ein, sodass sie nicht so lange auf eine OP warten müssen). Nach dem Umkleiden wird er in den OP gefahren, nach der OP erfolgt seine Überwachung im Wachzimmer. 

Es erfolgt dann eine Verlegung des Patienten in den Ruheraum, in dem er sich von der OP wieder erholen kann. Hier wird er gleichzeitig vom Narkosearzt, der Narkoseschwester und dem Operateur betreut. Dies kann eine unterschiedlich lange Zeit in Anspruch nehmen, da jeder Mensch individuell anders auf einen Eingriff reagiert. 

Nachdem er sich vom Eingriff erholt hat, verständigt er seine Angehörigen, die ihn dann abholen. Sollte es zu Komplikationen während oder nach der OP gekommen sein, ist es selbstverständlich möglich, ihn weiterhin stationär zu beobachten und zu behandeln. 

Vor der Entlassung erfolgt noch einmal eine Wundkontrolle durch den Operateur. Falls es der Patient wünscht bzw. der Operateur für notwendig erachtet, erfolgt die Vereinbarung einer Nachkontrolle am Folgetag oder zu einem späteren Zeitpunkt. 

Bei der Entlassung bekommt er noch eingriffspezifische Verhaltensmaßregeln mitgeteilt sowie eine entsprechende Telefonnummer, sodass er rund um die Uhr, falls Probleme auftreten, direkt mit einem Arzt sprechen kann.

Hier finden Sie uns

Hier finden Sie uns

Station B1a (1. Stock, Diakonissenkrankenhaus)
Telefon: 0621 8102-4790 

Im Mittelpunkt der Behandlung steht der Patient, der schon bei der Vorbesprechung seinen zukünftigen Operateur kennenlernt und mit ihm die Operation und evtl. weitere Probleme direkt besprechen kann. 

Da Menschen unterschiedlich auf Operationen bzw. Narkose reagieren, ist es in unserem ambulanten Zentrum möglich, Patienten in begründeten Fällen auch nach einem ambulanten Eingriff stationär weiterzubehandeln, falls dies erforderlich erscheint. So hat der Patient die Beruhigung, sich nur dann einer ambulanten Operation unterzogen zu haben, wenn dies auch nach Einbeziehung aller postoperativen Umstände als gerechtfertig erscheint.

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