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Endoprothetikzentrum

Die operative Behandlung von Gelenkleiden an Schulter, Hüfte, Knie und Sprunggelenk wird heutzutage erfolgreich durch die Implantation künstlicher Gelenke behandelt.

Das EndoProthetikZentrum (EPZ) am Diako Mannheim ist das Einzige seiner Art in Mannheim. Die EndoCert ® -lnitiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), sichert die quaIitativ hochwertige Durchführung endoprothetischer Eingriffe. Zertifizierte Kliniken und Operateure verpflichten sich mit der Teilnahme am Zertifizierungsprozess zur Einhaltung höchster Qualitätsstandards. 

Wir führen in diesem Fachbereich sämtliche Primärimplantationen, Wechsel- und Revisionseingriffe aller großen Gelenke routinemäßig durch. Im Rahmen der Wechselversorgung wenden wir neben modernsten Implantaten minimal-invasive Operationstechniken und Knochenrekonstruktionsverfahren an. 

Im Folgenden finden Sie Erläuterungen und Hinweise über die Abläufe und Organisation einer Operation in unserer Abteilung.

Terminvereinbarung

endoCert Zertifikat
Zertifizierte endoCert Klinik
Unsere Leistungen

Verhalten mit einem künstlichen Gelenk

Sportarten wie Radfahren, Walken und Schwimmen sind bedenkenlos möglich. Extreme Bewegungen und Belastungen sowie Stoßbelastungen sollten mit jedem künstlichen Gelenk vermieden werden.

Möglich sind auch Aktivitäten wie Golfspielen, Kegeln, Tauchen. Wer vor der Operation ein guter Sportler war, kann den Sport langsam und kontrolliert wieder aufnehmen. Stoßdämpfendes Schuhwerk ist empfehlenswert. Nicht zu empfehlen sind allerdings Kontaktsportarten wie Fußball, Handball, Judo oder Boxen. Bei Schulterendprothesen sind Überkopfbewegungen vor allem unter Belastung zu vermeiden.  

Wichtig ist es, darauf zu achten, dass selbst bei kleinen eitrigen Entzündungen wie eingewachsenen Zehennägeln und bei Zahnwurzelbehandlungen frühzeitig ein Antibiotikum gegeben wird, da die in den Körper eindringenden Keime zu einem Infekt des künstlichen Gelenkes führen könnten.

Das künstliche Schultergelenk

Das Schultergelenk, auch Glenohumeralgelenk (lat. Articulatio humeri) genannt, ist ähnlich wie das Hüftgelenk ein Kugelgelenk. Das Schultergelenk wird vom Oberarmkopf und der Gelenkpfanne des Schulterblattes gebildet. Aufgrund seiner komplexen Architektur ist das Schultergelenk das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers. Bei vielen Gelenken wird die Führung von knöchernen Strukturen übernommen. Das Schultergelenk erhält seine besondere Beweglichkeit dadurch, dass die Gelenkführung im Wesentlichen durch weichteilige Strukturen wie Muskeln, Sehnen und Bänder erfolgt. 

Wie bei jedem anderen Gelenk kann es auch im Schultergelenk zu einem Verschleiß, also einer Arthrose (sogenannte "Omarthrose") kommen. Diese kann unterschiedliche Ursachen haben. Eine Arthrose entsteht nicht nur durch die Abnutzung der Gelenkflächen (Kopf und Pfanne), sondern auch z.B. als Folge von Verletzungen der Sehnen welche das Gelenk führen (Rotatorenmanschettendefekte). Diese kann eine Instabilität in den Bewegungsabläufen nach sich ziehen. 

Unabhängig von der Ursache der Arthrose, äußert sich diese häufig in typischen Schmerzen, die zunächst bei Bewegung und Belastung auftreten, im Endstadium jedoch auch in Ruhe und nachts auftreten und mit einer zunehmenden Bewegungseinschränkung einhergehen. Zusammengefasst kommt es schleichend zu einer zunehmend störenden Einschränkung in der Alltagsgebrauchsfähigkeit. 

Hat sich eine solche Arthrose am Schultergelenk entwickelt, ist die operative Therapie mittels endoprothetischem Gelenkersatz Therapie der Wahl. Aufgrund der stetigen Forschung und Weiterentwicklung in der Endoprothetik, ist es zu zahlreichen und deutlichen Verbesserungen auch in der Schulterendoprothetik gekommen. Abhängig von der Ursache der Omarthrose stehen uns heute verschiedenste, zum Teil sehr knochensparende Implantate zur Verfügung. Auch bei anstehenden Wechseloperationen (Revisionen) können diese einfach nach einem Baukastenprinzip gewechselt oder ergänzt werden. 

Bei Schulterendoprothesen nähern sich die Standzeiten mittlerweile den guten Ergebnissen der Knie- und Hüftendoprothetik an. 

Neben einer Verbesserung der Schmerzsymptomatik und Beweglichkeit kann oft auch nach entsprechender intensiver Rehabilitation eine erneute Sportfähigkeit erreicht werden, sodass beispielsweise Wandern, Nordic Walking, Tennis und Golf wieder durchgeführt werden können.

Das künstliche Kniegelenk

Es handelt sich bei der Knieendoprothese um einen Oberflächenersatz, das heißt, es wird nur der verschlissene Anteil erneuert.

Das bedeutet, dass der oberflächlich zerstörte Knorpel und Knochen am Oberschenkel (Femur) und Unterschenkel (Tibia) entfernt und jeweils durch einen Metallüberzug ersetzt wird. Mit einem kleinen Schaft oder Stiften erfolgt die Verankerung im Knochen. Dabei wird in der Regel antibiotikahaltiger Knochenzement verwendet. 

Um die Reibung zwischen Ober- und Unterschenkelprothesenteil möglichst gering zu halten, wird ein Kunststoffinlay als Gleitlager eingefügt (Totalendoprothese, bicondylärer Oberflächenersatz).

Je nach Stabilität des Knies und Ausdehnung des Schadens stehen verschiedene Implantate zur Auswahl:

  • ungekoppelt bei stabilem Knie
  • hinten stabilisierend bei Schaden des hinteren Kreuzbandes
  • teilgekoppelt bei Seitenbandinstabilität
  • achsgeführt bei hochgradiger Kapsel-Bandzerstörung

Bei großen Knochenverlusten, zum Beispiel beim Wechsel einer gelockerten Endoprothese, bei Rheumatikern oder nach Unfällen, kann man die Prothese aufbauen und auch die Verankerung verlängern. Dafür stehen uns modulare Prothesen nach dem "Baukastenprinzip" zur Verfügung.

Das künstliche Hüftgelenk

Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk, das den Rumpf und das Becken mit den Beinen verbindet und außerordentlich stabil ist.

Das künstliche Hüftgelenk besteht aus einer Hüftpfanne und dem Hüftschaft, auf den ein Kugelkopf aufgesteckt wird, der sich in der Pfanne bewegt. Die Operation wird im EPZ u.a. minimal-invasiv, das heißt mit kleinen Schnitten und muskelschonend durchgeführt.

Die Pfanne

Die Pfanne wird in den Beckenknochen eingeschlagen und kann zur Sicherheit mit Schrauben fixiert werden.

Der Schaft

Der Schaft wird nach Entfernung des zerstörten Hüftkopfes in den Knochen des Oberschenkels (Femurschaft) eingearbeitet. Er wächst im Knochen fest oder er wird bei schlechter Knochenqualität einzementiert. Auch hier verfügen wir über diverse Modelle, die individuell auf die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden. In ausgewählten Fällen wird ein Kurzschaft verwendet, der sehr knochensparend ist.

Für Wechseloperationen mit Knochendefekten am Oberschenkelknochen stehen auch sehr lange Schäfte und modernste modulare Systeme nach dem "Baukastenprinzip" zur Verfügung.  

Auf den Schaft wird ein Hüftkopf aus Metall oder Keramik aufgesetzt, der genau in die Pfanne passt und mit ihr zusammen das Gelenk bildet. Es gibt verschiedene Kopfgrößen mit verschiedenen Halslängen, mit denen intraoperativ die Feinabstimmung der Endoprothese erfolgt.

Das künstliche Sprunggelenk

Das obere Sprunggelenk bildet die Gelenkverbindung zwischen Sprungbein (lat. Talus), Wadenbein (Fibula) und Schienbein (Tibia). Dieses Gelenk ist ein Scharniergelenk und ermöglicht es uns den Fuß zu beugen und zum Körper hinzuziehen. Das untere Sprunggelenk verbindet das Sprungbein mit dem Fersenbein und der Fußwurzel. Hierbei sichert dieses die Bewegung des Fußes und des Sprunggelenkes nach innen und außen. 

Im Zusammenspiel des Sprunggelenkkomplexes mit den vielen umliegenden Sehnen und Bändern wird eine dreidimensionale Gesamtbeweglichkeit ermöglicht und dadurch die Stand-, Schwung- und Gangphase stabilisiert. 

Eine Arthrose des Sprunggelenkes ist selten (ca. 1% der Bevölkerung) und betrifft in den meisten Fällen das obere Sprunggelenk. Ursachen sind u.a. die natürliche Abnutzung des Gelenkes, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, unfallbedingte Fehlstellungen, aber auch Fehlstellungen, die aus der Wachstumsphase im Kindes- und Jugendalter resultieren. Liegt eine Arthrose vor, schränkt diese die Mobilität des Menschen oftmals in erheblichem Ausmaß ein, da das natürliche Abrollen und die Belastung des Fußes schmerzbedingt nur noch eingeschränkt möglich sind. 

Im Endstadium verliert das Sprunggelenk schließlich seine kosmetische Kontur aufgrund von andauernden Schwellungen und verursacht Schmerzen sowohl bei Bewegung als auch in Ruhe oder zur Nacht. Konservative Maßnahmen als Dauerlösung sind dann erfahrungsgemäß nur wenig vielversprechend. Die operativen Möglichkeiten einer Behandlung bestehen aus zwei Optionen:                   

  • Erstens der Versteifung des oberen Sprunggelenkes oder    
  • zweitens die Implantation eines künstlichen oberen Sprunggelenkes.

Eine solche Sprunggelenkprothese besteht, genau wie eine Knieprothese, aus drei Bestandteilen. Diese drei Komponenten werden an den ehemaligen Gelenkflächen der Knochen angebracht und heilen durch eine biologische Beschichtung am Knochen ein. Die nachfolgende Rehabilitationsbehandlung unterstützt das Zusammenspiel zwischen dem Gelenkersatz und dem umliegenden Muskel- und Sehnenapparat. Die stetige Weiterentwicklung des Gelenkersatzes am oberen Sprunggelenk zeigt in den aktuellen Untersuchungen sehr gute mittel- bis langfristige Ergebnisse, sodass dieses Verfahren eine vielversprechende Alternative darstellt, um die schmerzfreie Gehfähigkeit wiederherzustellen.

Team & Kontakt

Das Team

Leitung Endoprothetikzentrum Mannheim

Dr. med. Henning Röhl
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie, Spezielle orthopädische Chirurgie

Ärztl. Koordination Endoprothetikzentrum Mannheim

Dr. med. Renata Gologan
Fachärztin Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
Zertifikat Gastroenterologische Onkologie

Hauptoperateure

Dr. med. Henning Röhl
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie, Spezielle orthopädische Chirurgie
Priv.-Doz. Dr. med. Gerhard Scheller
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Zusatzbezeichnung Spezielle Orthopädische Chirurgie, Rheumatologie, Sportmedizin

Administrative Koordination

Qualitätsmanagementbeauftragter (QMB)

Physiotherapie

Alber van Leur
Leitung Therapien, Physiotherapie, Ergo-/Logopädie, Physikalische Therapie

Sozialdienst

Sprechstunden und Ambulanzen

Zentrale Notaufnahme

24 Stunden / 7 Tage besetzt 

Akute Verletzungen und Erkrankungen aller Fachbereiche, Behandlung von Arbeits-/ Schul- und Wegeunfällen

Telefon: 0621 8102-2222

Elektivsprechzeiten

Montag12.30 - 16.00 Uhr
Dienstag08.30 - 11.00 Uhr12.00 - 15.00 Uhr
Mittwoch10.00 - 14.30 Uhr
Donnerstag09.00 - 12.00 Uhr12.30 - 16.00 Uhr

Termin nach Voranmeldung unter:
Telefon: 0621 8102-3012 

Nachsorge und Behandlung von berufsgenossenschaftlichen Arbeits-/Schul- und Wegeunfällen innerhalb der oben genannten Sprechzeiten. 

Gutachterliche Untersuchungen nach Voranmeldung unter:
Telefon: 0621 8102-3011

Chefarztsprechstunde

Donnerstag12.30 - 16.00 Uhr

Termin nach Voranmeldung unter:
Telefon: 0621 8102-3012 

Nachsorge und Behandlung von berufsgenossenschaftlichen Arbeits-/Schul- und Wegeunfällen innerhalb der oben genannten Sprechzeiten. 

Gutachterliche Untersuchungen nach Voranmeldung unter:
Telefon: 0621 8102-3011

Kooperationen

Kooperationen

Radiologie und Nuklearmedizin

Radiologische Praxis am Diako Mannheim
Dr. med. Karin Post
Diako Mannheim
Speyerer Straße 91-93 | 68163 Mannheim | Telefon: 0621 33 33 23
E-Mail: nfrdlg-mnnhmd

Strahlentherapie

MVZ des Klinikums der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH, Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Schnabel
Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
Bremserstraße 79 | 67063 Ludwigshafen | Telefon: 0621 503-0
E-Mail: nfklld

Innere Medizin

Klinik für Innere Medizin I und II am Diako Mannheim
Chefärzte Prof. Dr. med. Schilling, Dr. med. Amendt
Diako Mannheim
Speyerer Straße 91-93 | 68163 Mannheim | Telefon: 0621 8102- 3301 und -3401

Gefäßchirurgie

Klinik für Gefäßchirurgie am Diako Mannheim
Chefarzt Prof. Dr. med. Gerhard Rümenapf
Diako Mannheim
Speyerer Straße 91-93 | 68163 Mannheim | Telefon: 0621 8102- 3801

Anästhesie

Klinik für perioperative Medizin am Diako Mannheim
Chefarzt Prof. Dr. med. Thomas Lücke
Diako Mannheim
Speyerer Straße 91-93 | 68163 Mannheim | Telefon: 0621 8102- 4101

Pathologie

Institut für Pathologie
Chefarzt Prof. Dr. med. Dietmar Schmidt
A2,2 | 68159 Mannheim

Mikrobiologie

Labor Dr. Limbach & Kollegen Heidelberg
Dres. med. Limbach, Ossendorf, Holfelder
MVZ Labor Dr. Limbach & Kollegen GbR
Im Breitspiel 16 | 69126 Heidelberg | Telefon: 06221 3432-0
E-Mail: nflbr-lmbchd

Physiotherapie

Abteilung für Physiotherapie im Diankonissenkrankenhaus Mannheim
Dipl.-Psychologe und Physiotherapeut Albert van Leur
Diako Mannheim
Speyerer Straße 91-93 | 68163 Mannheim

Sozialdienst

Klinischer Sozialdienst im Diako Mannheim
Anette Bentzinger
Diako Mannheim
Speyerer Straße 91-93 | 68163 Mannheim | Telefon: 0621 8102- 2100
E-Mail: bntzngrdk-mnnhmd

Technische Orthopädie

Sanitätshaus Reul
Michael Reul
Sanitätshaus Reul
Schulstrasse 12 | 68199 Mannheim | Telefon: 0621 85 29 15
E-Mail: nfsnttshs-rld

Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax)

Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) am Universitätsklinikum Heidelberg
Prof. Dr. med. Volker Ewerbeck
EPZmax am Universitätsklinikum Heidelberg
Schlierbacher Landstraße 200 A | 69118 Heidelberg | Telefon: 06221 56-26303 und -26302
E-Mail: SkrtrtEwrbckmdn-hdlbrgd

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